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Bei uns herrscht beim Thema, was dürfen die Kids wo, mit welchen Dingen, wie lange und bis wann keinesfalls immer Einigkeit. Weder zwischen Kindern und uns Eltern, noch zwischen den Kindern, geschweige denn zwischen meinem lieben Mann und mir! Es gibt also auf diesem „Spielfeld“ jede Menge Konfliktpotential 💥
Bitte beachte, dass die folgenden Lösungsansätze in unserer Familie gut funktionieren, was nicht automatisch heißen muss, dass jeder Ansatz auch für dich und deine Lieben passt. Außerdem sind viele dieser „Regeln“ ständigen Veränderungsprozessen unterzogen und immer mit der Möglichkeit zu Ausnahmen zu verstehen … nichts ist und sollte je in Stein gemeißelt sein, denn wir alle verändern uns. Die Kinder werden älter, ihre Fähigkeit Verantwortung für ihr Tun zu übernehmen steigt, ihr Spielverhalten und die Bedürfnisse in der Familie verändern sich…
Was hilft uns nun dabei, einen guten Kompromiss bei der Umsetzung der Ideen dieser wundervollen einfallsreichen fantasievollen Kinder zu finden?
👍 Wir Eltern wissen von einander was dem jeweils anderen auf diesem Gebiet wichtig ist … bei uns stehen hier z.B. Gestaltungsfreiraum für die Kinder vs. Bedürfnis nach Ordnung in den Gemeinschaftsräumen
👍 Es gibt Tabu-Gegenstände und -Räume und diese sind ALLEN bekannt
👍 Alles was außerhalb des Kinderzimmers konstruiert wurde, wird vor dem Schlafengehen wieder gemeinsam weggeräumt
👍 Die Kinder fragen, wenn (im besten Fall bevor) sie Alltagsgegenstände zweckentfremden
👍 Es gibt Spielsachen für drinnen und welche für draußen und welche, die sie hin und her schleppen dürfen
👍 Werden Ausnahmen bemacht, wird dies klar kommuniziert, damit es zu keinen Missverständnissen für zukünftige Unterfangen kommt
👍 Wenn ich als Elternteil es heute nicht „durchhalte“, wenn die Kids ihren wundersamen Ideen nachgehen, wird auch das klar kommuniziert mit der Begründung warum… denn es nützt keinem etwas, wenn der Spaß und die Freude am Erschaffen und Spielen durch negative Rückmeldungen zunichte gemacht werden ❤️‼️

Für mich ist der letzte Punkt besonders wichtig! Ich merke, dass ich in unserem lebendigen Alltag immer wieder über meine Grenzen gehe, mit dem Wohlwollen, die Kinder nicht in ihren Spielen eingrenzen zu wollen. Ich achte zuwenig auf meine eigenen Bedürfnisse und werde dann genervt und unrund.
Vieles darf ich noch lernen, vieles habe ich schon gelernt und im gemeinsamen Miteinander wachsen wir alle 💗

In diesem Sinne wünsche ich euch viel Spaß beim Üben die Welt mit Kinderaugen zu entdecken und viel Geduld und Ausdauer beim Finden guter Kompromisse für die ganze Familie 🤗

Was möchte ich, was brauche ich, was tut mir gut? Ich denke nach! Und je mehr ich nachdenke, umso mehr stelle ich fest, dass meine Bedürfnisse schon so weit hinten anstehen, dass mir im ersten Moment gar nicht eingefallen ist, wann ich das letzte Mal etwas nur für mich gemacht habe.

Und trotzdem wir mit unserem Leben sehr glücklich sind, kommt hier der Punkt, an dem sich irgendetwas nicht mehr stimmig anfühlt. Der Alltag präsentiert sich als eine schier unendliche Liste von Dingen, die es abzuarbeiten gilt. Wir stehen irgendwie neben der Spur, empfinden die Anforderungen, die das Leben für uns bereit hält als anstrengend und gehen abends müde und abgekämpft schlafen. Unser Körper signalisiert immer wieder mit kleinen niederschwelligen Botschaften „Mach langsamer, gönn dir Ruhe“. Wir fühlen uns nicht mehr wohl in unserer Haut, spüren Unzufriedenheit. Der Fokus verschiebt sich. Der Fokus, der eigentlich auf den schönen Dingen, den kleinen und großen Wundern des Lebens liegen sollte.

Jetzt die gute Nachricht (auch für mich)…Kein Weg ist umsonst, keine Entwicklung unnötig … alle Erfahrungen machen uns zu dem was wir sind. Jeder Weg, den wir gehen, auch wenn er sich im Nachhinein als Umweg oder sogar Sackgasse entpuppt, lässt uns lernen, reifen und gibt uns die Chance, uns ein bisschen weiter zu dem Menschen zu entwickeln, der wir gerne sein möchten.

Nutzen wir das Erlebte, unsere Entscheidungen und die Konsequenzen daraus, um gestärkt und positiv weiter zu machen. Wir haben es in der Hand, wir können uns jeden Tag neu dazu entscheiden, einen positiven Blick auf unser Leben zu werfen und Dinge zu tun, die uns gut tun.

Wir stellen unsere Bedürfnisse häufig zum Wohl unserer Familie hinten an. Doch mit der Zeit, werden wir dadurch launisch, unzufrieden und immer weniger leistungsfähig. Unsere Ressourcen sind erschöpft, unsere Batterien leer. Wenn wir den Fokus nie auf uns richten, erreichen damit genau das Gegenteil von dem, was wir eigentlich wollen.
Leben wir lieber nach dem Prinzip: geht es Mama gut, geht es allen gut (meistens zumindest 😉)

Doch wer ist jetzt eigentlich für die Erfüllung meiner Bedürfnisse zuständig? Ich alleine? Mein Partner? Meine Kinder? Mein soziales Umfeld?
Häufig erwarten wir uns, dass andere erkennen, was wir gerade brauchen. Wir wünschen uns, dass wir mit unseren Bedürfnissen gesehen und wahrgenommen werden und sind enttäuscht und frustriert, wenn dies nicht der Fall ist.
Besonders schwer wird es dann, wenn wir selbst gar nicht so genau wissen, was wir im Moment eigentlich brauchen. Wir spüren nur, dass wir uns nicht wohlfühlen und sehnen uns danach umsorgt zu werden… so wie wir für unsere Kinder, unseren Partner, unsere Familie und im besten Fall für unsere Freunde sorgen.

Die eigenen Bedürfnisse zu kennen, zu wissen, was einem gut tut, und darauf zu achten, dass man selbst nicht zu kurz kommt, sind ganz wesentliche Dinge, um langfristig gesund und zufrieden zu sein.
Nicht minder wichtig ist auch, seine Bedürfnisse und Gefühle anderen mitzuteilen. Die eigene Erwartungshaltung, dass mein Gegenüber von sich aus erkennen sollte, wie es mir geht und was ich brauche, steht uns hier im Weg und belastet ungewollt die Beziehung zu unseren Mitmenschen.
Öffnen wir uns den Menschen in unserem Umfeld, die uns mit Verständnis und Fürsorge begegnen. Es ist nicht immer leicht und bedarf oftmals ein wenig Übung … auf beiden Seiten! Aber es lohnt sich auf jeden Fall!

In meinem nächsten Zeitfenster gebe ich euch gerne einen Einblick in meine „Übung“ mich meinem Umfeld mitzuteilen. Es fällt mir gar nicht leicht, aber ich merkte, dass es ungeheuer wichtig und heilsam ist!
Ich freue mich auf eure Erfahrungen und Tipps, wie ihr mit euch und euren Bedürfnissen umgeht und bin über jedes Kommentar sehr dankbar!

Wir sind Familie

Das Fundament, auf das sich unsere Familie gründet, unsere Beziehung, unser „WIR“, ist auch nicht unendlich strapazierbar. Natürlich hält es viel aus, wir sind zwei reflektierte Menschen, die wissen, dass man in einer Beziehung auch auf die Bedürfnisse des Partners achten muss und jeder Freiräume und Unterstützung braucht. Jeder nimmt sich zurück, es gibt Gespräche, wir sind füreinander da … unser Kopf sagt uns, es ist gut und wichtig was wir tun, es ist o.k, dass wir momentan weniger Zeit für uns haben. Aber unser Herz sagt uns etwas Anderes. Es sagt, das „Momentan“ dauert schon zu lange. Ich brauche dich. Ich will Zeit mit dir verbringen!
Wir brauchen die gemeinsame Zeit, damit das Wir – Gefühl bleibt, damit wir die Basis für unsere Familie nicht gefährden.
Nehmen wir uns also bewusst jeden Tag ein bisschen und an manchen Tagen sogar ein bisschen mehr Zeit für einander.

Beginnen wir mit einer innigen Begrüßung, wenn wir einander nach einem wundervoll vollgestopften Tag abends sehen … umarmen, in die Augen schauen, küssen und festhalten bis sich die Kinder dazwischen schwindeln. Ein kleines Ritual, das keine 30 Sekunden dauert, aber ein gutes Gefühl des Willkommen- und Geliebt-seins gibt.

Wir haben uns füreinander entschieden und tun es jeden Tag wieder. Nichts ist selbstverständlich! Sagen wir einander DANKE für die vielen Dinge, die jeder jeden einzelnen Tag leistet. Wertschätzung tut gut, es gibt weniger Frust und wir legen den Fokus auf die positiven Dinge.

Jede Familie hat ihre eigenen kleinen und großen Gesten der Zuneigung. Achten wir darauf, dass diese im turbulenten Alltag nicht zu kurz kommen und wir uns immer wieder Berührungen schenken. Denn nicht nur bei der Eltern-Kind Bindung, sondern auch bei der Bindung zwischen Erwachsenen gilt: Berührung schafft Nähe! Nähe schafft Bindung und Bindung Liebe 💞

So, nun hat aber auch mein Tag nur 24 Stunden. Was jetzt? Möglichst effizient deinen Tag gestalten, sagt mir mein Kopf und schon rattert es los. Multitasking gibt es nicht, das wissen wir. Aber mein Gehirn kann immerhin super schnell zwischen mehreren Tätigkeiten hin und her springen, toll! Das wird ausgenutzt! Während ich diese Zeilen schreibe, höre ich immer wieder, ob der Staubsaugerroboter noch brav seine Runden dreht, um ihn ohne lange Pause wieder in einen neuen Raum zu verfrachten. Das Gemüse bruzzelt langsam in der Pfanne, also gehe ich immer wieder hinüber in die Küche und rühre um. Außerdem habe ich im Hinterkopf, dass die Wäsche in der Waschmaschine fertig ist und noch aufgehängt werden muss. Mit einem Auge schaue ich auf die Uhr, da ich in 15 Minuten die Kinder vom Kindergarten abholen werde…

Mut zur Lücke, sagt mir mein Kopf! Gut, dann mach ich dort Abstriche, wo es mir dann doch nicht so wichtig ist, dass alles 100prozentig perfekt ist. Es wird weniger geputzt, die saubere Wäsche nimmt manchmal die Abkürzung vom Wäscheständer direkt auf den Körper und lässt den Kasten als Zwischenstation aus, ich taue immer wieder auch mal Essen auf, ab und zu gehen wir ins Fast Food Restaurant, die Kids dürfen, pädagogisch wertvoll natürlich, fernsehen und die Hilfe der Schwiegereltern, meiner Mama und meiner lieben Nachbarin wird dankend angenommen… Aber was ist, wenn ich das Gefühl habe schon in einer „Lücke“ zu leben und trotzdem reicht die Zeit nicht aus, um all die Dinge zu tun, die ich gerne tun möchte oder glaube tun zu müssen???

Spare Zeit dort ein, wo sich der geringste Widerstand bietet, sagt mein Kopf. Ok, sage ich schweren Herzens. Also wo noch Zeit abzwacken? Der gemeinsame Abend einmal pro Woche, den sich mein Mann und ich schon vor Ewigkeiten vorgenommen haben, der Abend, an dem wir beieinander sitzen etwas Spielen, uns unterhalten und uns ungeteilte Aufmerksamkeit schenken… kein Fernsehen, kein Handy, kein „wir sind schon todmüde, aber sag noch schnell wie war dein Tag“ – Gespräch. Den könnten wir doch kurzfristig mal ausfallen lassen. Ah, da fällt mir ein, den haben wir eigentlich schon lange nicht mehr gemacht. Hat sich einfach so eingeschlichen, ohne dass wir es großartig bemerkt haben. Manchmal haben wir schon gesagt, ja den gemeinsamen Abend sollten wir echt wieder regelmäßig machen, aber dann sitz ich abends noch am Computer und hole Dinge nach, die ich unter Tags nicht geschafft habe, oder liege schon bei den wieder einmal kranken Kindern im Bett, oder mein Mann muss länger arbeiten, oder, oder, oder,… jetzt geh ich die Kinder aus dem Kindergarten holen (der Staubsauer fährt, das Essen ist Gott sei Dank nicht verbrannt) 😉

Um herauszufinden, wer ich gerade bin und wohin ich mich weiter entwickeln möchte, schaue ich zunächst einmal die Entwicklungen in meiner jüngsten Vergangenheit an…

Wir haben ein bestimmtes Bild von uns im Kopf. Ein Bild, wie wir glauben zu sein. Ein Bild, wie wir gerne wären. Die Zeit läuft, Tage und Wochen ziehen ins Land, wir bewegen uns in unseren Routinen, durchleben schöne, anstrengende, miese, wunderbare, mal schlechtere und mal bessere Tage. Alles ist gut, alles läuft, wir leben unser Leben.

Eines steht fest und wird sicher von allen, die diese Zeilen hier lesen dick unterstrichen: Mit Kindern ändert sich einfach ALLES! Und das ist auch gut und richtig so.
Als aus mir eine Mama wurde, hat sich nicht nur mein Leben, sondern auch mein Denken stark verändert. Dinge, die mir vorher wichtig waren, rückten in den Hintergrund und Dinge von denen ich glaubte, dass sie so oder so abzulaufen hätten, liefen mit dem kleinen Wesen, das jetzt Teil unserer Familie war, ganz und gar anders ab. An diesem Punkt begann bei mir die größte Veränderung in meinem Inneren. Manche Entscheidungen habe ich bewusst getroffen, doch das meiste ging schleichend ganz von allein.
Mit jedem weiteren Kind, dem Umzug in ein tolles Haus mit großem Garten und schließlich dem Beginn meiner Selbstständigkeit, wuchsen die Anforderungen und das täglich zu erfüllende Pensum schien irgendwie stetig zu steigen.

Früher war ich ein Tausendsassa mit einem Hang zur Perfektion. Jetzt bin ich ein Tausendsassa, der versucht den Überblick im Chaos nicht zu verlieren. Ich mach viele Dinge gut und gerne und hab so meine Schwierigkeiten mit Ruhe und Auszeit. Ich bin voller Tatendrang und Energie…

ich möchte in der Welt oder zumindest in meinem Umfeld Positives bewirken
ich möchte viel Zeit mit meinen Kindern verbringen
ich möchte Paarzeit mit meinem Mann erleben
ich möchte meine Beziehungen innerhalb der Familie pflegen
ich möchte selbstbestimmt mein Arbeitsleben gestalten
ich möchte meine Familie und mich weitgehend alternativmedizinisch versorgen
ich möchte hochwertige Nahrungsmittel einkaufen
ich möchte jeden Tag mit frischen Zutaten kochen
ich möchte gerne eigene Hühner haben
ich möchte gerne so viel Gemüse und Obst wie nur möglich selbst anbauen

… die Liste, was ich alles möchte, ist nahezu unendlich!

Dank eines sehr informativen Gesprächs mit einer Kollegin Nicoletta-Maria Wolfsbauer, ist mir wieder mehr bewusst, dass auch mein Zyklus einen nicht unerheblichen Einfluss auf mein Handeln, meine Belastbarkeit und meine emotionale Befindlichkeit hat.
Wenn ich spüre, dass sich meine Tage ankündigen, weiß ich, dass ich schneller genervt reagiere, mich Kleinigkeiten aus der Ruhe bringen können und ich unsere täglichen kleinen und großen Streitereien nicht so gut geduldig begleiten kann, sondern eher schnell auf 180 bin.
Ich versuche mir daher in dieser Zeit möglichst wenig vorzunehmen, mache im Haushalt nur das Nötigste, gönne mir beim Buch vorlesen nach dem Mittagessen kurz einzunicken und bin besonders wachsam, um möglichst früh zu erkennen, wenn ich drohe auszuflippen. Ich muss gestehen, auch hier ist noch Potential nach oben, aber irgendwann muss man ja anfangen.

Jede Frau erlebt ihren Zyklus anders und wird auf seine eigene Art und Weise von ihm beeinflusst. Je genauer wir uns und unseren Zyklus kennen, und wissen wann wir besonders sensibel sind, desto rücksichtsvoller können wir mit uns in dieser Zeit umgehen und unsere Bedürfnisse auch nach außen kommunizieren 💟

Wie handhabt das ihr? Merkt ihr, wie oder zu welchem Zeitpunkt in eurem Zyklus ihr besonders beeinflusst werdet?

Bis vor 2 oder 3 Jahren hatte ich kein Smartphone. Bis dahin konnte ich telefonieren und war diejenige, der man eine SMS statt einer Whatsapp Nachricht schreiben musste. Um ins Internet zu kommen, musste ich den Computer aufdrehen.
Dann, mit dem Beginn meiner Selbstständigkeit, gab ich meinen Widerstand gegen die moderne technische Welt auf und begab mich in die Welt der allgegenwärtigen Informationsbereitstellung. Mein Kopf freute sich und schrie „Hurra, jetzt kann ich noch effizienter arbeiten und schnell mal dies und das ganz nebenbei regeln!“ Ich konnte plötzlich immer und überall meine Nachrichten, E-Mails, Kommentare, … checken und das ohne jeglichen Aufwand. Dieser Segen verwandelte sich sehr sehr schnell zum Fluch, der mich bis heute begleitet.

Nie wollte ich eine der Mütter sein, die ständig am Handy hängen. Nun ertappe ich mich selbst oft dabei, wie ich immer wieder während des Tages zum Handy greife und Dinge tue, die ich auch am Abend, wenn die Kids schlafen erledigen könnte. Ich merke, dass ich die Spaziergänge mit dem Hund oftmals dazu nutze nebenbei meine Nachrichten zu überfliegen, anstatt die frische Luft und die Umgebung in Ruhe zu genießen, anstatt mit dem Fokus wirklich im Hier und Jetzt zu sein.

In Zusammenhang mit Kindern und Jugendlichen sprechen wir gerne von Medienerziehung, aber wer hilft uns Erwachsenen mit dieser Verführung, immer und überall Informationen abrufen und Dinge erledigen zu können, umzugehen?
Es liegt an uns selbst hier aktiv zu werden und mal genauer hinzusehen wie und in welchem Ausmaß wir unser Smartphone nutzen. Wir sind Vorbilder für unsere Kinder. Und leider sehen sie nicht nur das, was wir an Positivem vorleben, sondern auch das, was wir eigentlich gar nicht vermitteln wollen.

Wenn es jetzt den einen oder anderen beruhigt, ich habe bis jetzt noch keinen für mich akzeptablen Weg gefunden, das Smartphone in unserem Alltag zu integrieren. Gefühlt nimmt es immer noch zu viel von meiner Zeit in Anspruch. Wenn ich der Versuchung unterliege und mein Handy zur Hand nehme, um schnell eine Anfrage zu beantworten, weise ich mittlerweile meine Kids jedes Mal darauf hin, dass ich arbeite und dann wieder mit meiner Aufmerksamkeit bei ihnen bin. Das hilft! Aber ich spüre, dass da noch Potential nach oben ist und ich noch nicht zufrieden mit der derzeitigen Situation bin. Handyfreie Zonen sind für mich schwierig, aber ich versuche das Handy größtenteils auf der Kommode liegen zu lassen. Facebook Benachrichtigungen hab ich bereits abgeschaltet und Messenger auf lautlos, aber alle Nachrichtentöne aus? Puh, ich bin doch so neugierig 🙈 😅

Hat jemand von euch Strategien, die er gerne mit uns teilen möchte? Ich freue mich über eure Vorschläge! Vielleicht ist ja für den einen oder anderen, der ebenfalls nicht so glücklich mit seiner Smartphone-Situation ist, etwas Passendes dabei.

Doch mein Ich entwickelt sich, verändert sich, bewusst und unbewusst. Jetzt ist es für mich an der Zeit, mal wieder genauer hinzusehen wer ich denn gerade bin, wohin ich mich entwickelt habe.
Ich ordne meine Gedanken, im Moment nur für mich, aber so ich es schaffe diese verständlich und ansprechend zu verschriftlichen, teile ich sie gerne in den nächsten Tagen mit euch…