Mama Blog

­čŽäMeine Bed├╝rfnisse und ich­čŽä

Ver├Âffentlicht

Was m├Âchte ich, was brauche ich, was tut mir gut? Ich denke nach! Und je mehr ich nachdenke, umso mehr stelle ich fest, dass meine Bed├╝rfnisse schon so weit hinten anstehen, dass mir im ersten Moment gar nicht eingefallen ist, wann ich das letzte Mal etwas nur f├╝r mich gemacht habe.

Und trotzdem wir mit unserem Leben sehr gl├╝cklich sind, kommt hier der Punkt, an dem sich irgendetwas nicht mehr stimmig anf├╝hlt. Der Alltag pr├Ąsentiert sich als eine schier unendliche Liste von Dingen, die es abzuarbeiten gilt. Wir stehen irgendwie neben der Spur, empfinden die Anforderungen, die das Leben f├╝r uns bereit h├Ąlt als anstrengend und gehen abends m├╝de und abgek├Ąmpft schlafen. Unser K├Ârper signalisiert immer wieder mit kleinen niederschwelligen Botschaften ÔÇ×Mach langsamer, g├Ânn dir RuheÔÇť. Wir f├╝hlen uns nicht mehr wohl in unserer Haut, sp├╝ren Unzufriedenheit. Der Fokus verschiebt sich. Der Fokus, der eigentlich auf den sch├Ânen Dingen, den kleinen und gro├čen Wundern des Lebens liegen sollte.

Jetzt die gute Nachricht (auch f├╝r mich)ÔÇŽKein Weg ist umsonst, keine Entwicklung unn├Âtig ÔÇŽ alle Erfahrungen machen uns zu dem was wir sind. Jeder Weg, den wir gehen, auch wenn er sich im Nachhinein als Umweg oder sogar Sackgasse entpuppt, l├Ąsst uns lernen, reifen und gibt uns die Chance, uns ein bisschen weiter zu dem Menschen zu entwickeln, der wir gerne sein m├Âchten.

Nutzen wir das Erlebte, unsere Entscheidungen und die Konsequenzen daraus, um gest├Ąrkt und positiv weiter zu machen. Wir haben es in der Hand, wir k├Ânnen uns jeden Tag neu dazu entscheiden, einen positiven Blick auf unser Leben zu werfen und Dinge zu tun, die uns gut tun.

Wir stellen unsere Bed├╝rfnisse h├Ąufig zum Wohl unserer Familie hinten an. Doch mit der Zeit, werden wir dadurch launisch, unzufrieden und immer weniger leistungsf├Ąhig. Unsere Ressourcen sind ersch├Âpft, unsere Batterien leer. Wenn wir den Fokus nie auf uns richten, erreichen damit genau das Gegenteil von dem, was wir eigentlich wollen.
Leben wir lieber nach dem Prinzip: geht es Mama gut, geht es allen gut (meistens zumindest┬á­čśë)

Doch wer ist jetzt eigentlich f├╝r die Erf├╝llung meiner Bed├╝rfnisse zust├Ąndig? Ich alleine? Mein Partner? Meine Kinder? Mein soziales Umfeld?
H├Ąufig erwarten wir uns, dass andere erkennen, was wir gerade brauchen. Wir w├╝nschen uns, dass wir mit unseren Bed├╝rfnissen gesehen und wahrgenommen werden und sind entt├Ąuscht und frustriert, wenn dies nicht der Fall ist.
Besonders schwer wird es dann, wenn wir selbst gar nicht so genau wissen, was wir im Moment eigentlich brauchen. Wir sp├╝ren nur, dass wir uns nicht wohlf├╝hlen und sehnen uns danach umsorgt zu werden… so wie wir f├╝r unsere Kinder, unseren Partner, unsere Familie und im besten Fall f├╝r unsere Freunde sorgen.

Die eigenen Bed├╝rfnisse zu kennen, zu wissen, was einem gut tut, und darauf zu achten, dass man selbst nicht zu kurz kommt, sind ganz wesentliche Dinge, um langfristig gesund und zufrieden zu sein.
Nicht minder wichtig ist auch, seine Bed├╝rfnisse und Gef├╝hle anderen mitzuteilen. Die eigene Erwartungshaltung, dass mein Gegen├╝ber von sich aus erkennen sollte, wie es mir geht und was ich brauche, steht uns hier im Weg und belastet ungewollt die Beziehung zu unseren Mitmenschen.
├ľffnen wir uns den Menschen in unserem Umfeld, die uns mit Verst├Ąndnis und F├╝rsorge begegnen. Es ist nicht immer leicht und bedarf oftmals ein wenig ├ťbung … auf beiden Seiten! Aber es lohnt sich auf jeden Fall!

In meinem n├Ąchsten Zeitfenster gebe ich euch gerne einen Einblick in meine „├ťbung“ mich meinem Umfeld mitzuteilen. Es f├Ąllt mir gar nicht leicht, aber ich merkte, dass es ungeheuer wichtig und heilsam ist!
Ich freue mich auf eure Erfahrungen und Tipps, wie ihr mit euch und euren Bed├╝rfnissen umgeht und bin ├╝ber jedes Kommentar sehr dankbar!